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11.05.2018

Sieger-Entwurf für neue Sekundarschule gekürt


So soll es aussehen: (v.l.) Katharina Primas, Sekundarschulleiter Jan Busch, Barbara Manschmidt, Andreas Schmotz, Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong und Reinhard Röse, Leiter des Immobilienmanagements Bethel, begutachten das Sekundarschul-Modell.

Der Sieger-Entwurf für die neue Sekundarschule in Bethel steht fest. Gewinner des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs ist die „Architekten Höhlich & Schmotz Part GmbB“ aus Burgdorf bei Hannover. „Das ist ein guter, ein freudiger Tag“, sagte Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong, Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, bei der Vorstellung des zukünftigen Neubaus. Ein Preisgericht aus 26 Vertretern von unabhängigen Architekten, Vertretern Bethels und der Stadt Bielefeld, der Betheler Schulen und Eltern hatten einstimmig den Sieger aus 14 eingereichten Entwürfen gekürt. Dazu wurden vier weitere Architekturbüros aus Lemgo, Lübbecke, Berlin und Ostfildern (Baden-Württemberg) mit Preisgeldern ausgezeichnet.

Der Siegerentwurf umfasst einen ein- bis zweigeschossigen Baukörper mit flachem Dach, einer großen Dachterrasse und einem Kellergeschoss, u.a. für Technikräume. Der Eingang ist zum Quellenhofweg hin orientiert. Im hinteren Teil öffnet sich ein neuer Schulcampus, der die Bestandsgebäude des Gymnasiums mit dem Neubau harmonisch verbindet. „Hier entsteht eine neue, attraktive Mitte“, freut sich Katharina Primas, Architektin im Immobilienmanagement Bethel.

„Die Architektur wird die Pädagogik der Schule unterstützen“, ist Barbara Manschmidt, Geschäftsführerin Stiftungsbereich Schulen, überzeugt. Die Klassenräume sind jeweils in Vierer-Clustern angeordnet, gemeinsame Lernflächen dazwischen, sowie „grüne Klassenzimmer“ im Außenbereich lassen neue und übergreifende Unterrichtsformen zu. Für das Gymnasium werden neue naturwissenschaftliche Räume eingerichtet.

„Es war eine knifflige Arbeit. Wir haben intensiv die Vorgaben gelesen, den Ort besichtigt, den Beteiligten zugehört. Mit dem Ergebnis sind wir hochzufrieden“, sagte Architekt Andreas Schmotz. Ein bisschen Glück gehört auch dazu. Schließlich war sein Architekturbüro aus 300 Bewerbern ausgelost worden, denn nicht alle durften einen Vorschlag einreichen.

Die Kosten für das Schulgebäude sind auf insgesamt 9,7 Millionen Euro geplant, davon 8,1 Millionen Euro für die Räume, die zur Sekundarschule gehören. Die Grundsteinlegung soll im Herbst 2018 erfolgen, die Fertigstellung des neuen Schulgebäudes ist für 2020 geplant.

In einer Ausstellung in der Eingangshalle des Dankorts, Quellenhofweg 25, werden die eingereichten Entwurfsplanungen, sowie Modelle, wie die Sekundarschule künftig aussehen könnte, öffentlich präsentiert. Die Ausstellung ist ab Montag 7. Mai bis Freitag 25. Mai im Dankort jeweils werktags von 8 bis 16.30 Uhr zu sehen (freitags bis 14 Uhr).


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