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08.02.2013

Besuch von Schulministerin Sylvia Löhrmann


Besuch von Schulministerin Sylvia Löhrmann

8. Februar 2013
Schulministerin besucht die
Friedrich-v.-Bodelschwingh-Schulen


Am Freitag, den 8. Februar 2013, hat Schulministerin Sylvia Löhrmann den Englischunterricht der Klasse 5g der Friedrich-v.-Bodelschwingh-Schulen besucht. Die Klasse 5g ist eine Inklusionsklasse, in der 5 von 25 Kindern einen besonderen Förderbedarf haben.

Neben der Klassenlehrerin ist eine Lehrerin für Sonderpädagogik in dieser Klasse eingesetzt. Die Sonderpädagogin hat ein besonderes Augenmerk auf die Fünftklässler, die gehandikapt sind. Diese Form des Unterrichts interessierte die Ministerin ebenso wie das folgende Gespräch mit Schulexperten aus Bethel über Inklusion und die geplante Sekundarschule, die im Schuljahr 2013/14 an den Start gehen wird.

„Das Entscheidende in den Inklusionsklassen ist, dass es zwar ein gemeinsames Thema gibt, aber nicht immer alle auf einem Stand sind. Jeder lernt in seinem Tempo. Damit niemand auf der Strecke bleibt, gibt es differenzierte Angebote und besondere Betreuung. Ziel ist nicht die Nivellierung“, so die Aussage der Geschäftsführerin des Stiftungsbereiches Schulen Barbara Manschmidt.

Schulleiter Hans-Wilhelm Lümkemann ergänzt, dass die Erfahrung zeigt, dass auch die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler von dem Gemeinsamen Unterricht (GU) profitieren.  Bei den Lernstandserhebungen der Achtklässler hätten Realschüler/-innen mit diesen Erfahrungen „signifikant besser“ abgeschnitten als die anderen.

Deutlich spricht sich die Ministerin für ein sozial gerechtes und leistungsförderndes Schulsystem mit Chancengleichheit aus. Als „sehr vernünftig“ bezeichnete die Ministerin die Art, wie in Bethels Schulen verschiedene Bildungsgänge miteinander verknüpft seien.

Nach Aussage von Bethels Vorstandvorsitzendem Pastor Ulrich Pohl ist die Nachfrage nach Plätzen in der neuen Sekundarschule in Bethel groß. Bisher liegen 129 Anfragen für 75 zu besetzende Plätze vor. Darunter Kinder mit Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialempfehlung. So besteht eine erfolgreiche Aussicht auf eine gute, heterogene Mischung, die dem Gesamtkonzept von Bildung und Inklusion, wie es in Bethel umgesetzt werden soll, entspricht.


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