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25.03.2011

Besuch von Ursula Doppmeier, MdL NRW, in Bethel


von links: Ursula Doppmeier, MdL NRW, Ulrich Schütte, Schulleiter Kerschensteiner Berufskolleg, Barbara Manschmidt, Geschäftsführerin Stiftungsbereich Schulen

Besuch von Ursula Doppmeier, MdL NRW, in Förderschulen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel am 25.03.2011

Möglichkeiten und Grenzen der sonderpädagogischen Förderung in der Inklusion

In Düsseldorf wird über Schulpolitik entschieden – wichtige Informationen dazu gibt es in Ostwestfalen, in diesem Fall in Bielefeld-Bethel. Die Landtagsabgeordnete Ursula Doppmeier ist Beauftragte der CDU Landtagsfraktion für Menschen  mit Behinderungen und Inklusion. Für Informationen aus erster Hand hatte die Geschäftsführerin des Stiftungsbereichs Schulen, Barbara Manschmidt, sie zu einem Besuch in Betheler Schulen eingeladen.Die Schule am Schlepperweg ist eine Förderschule mit dem Ziel der Rückschulung für jugendliche Schülerinnen und Schüler mit besonderen Problemen im Sozialverhalten und in der emotionalen Entwicklung. Hier beschrieb die Schulleiterin Hanna Dörmann-Flitner die unterschiedlichen individuellen Angebote: vom Unterricht in der Förderschule über die schulische Betreuung von Jugendlichen mit Angststörungen in einer Projektgruppe bis zur sonderpädagogischen Begleitung in einer Regelschule. Beim Unterrichtsbesuch in der sechsten Klasse wusste Jakob (Name geändert) auf die Frage der Landtagsabgeordneten, dass der Landtag in Düsseldorf ist und dort Politik gemacht wird. Und Lena (Name geändert) berichtete stolz, dass ihr Verhalten in der Schule inzwischen so gut sei, dass sie bald in eine Regelschule zurückkehren könnte.Das Kerschensteiner Förderberufskolleg in der Ortschaft Bethel war die zweite Station des Besuchs. Schulleiter Ulrich Schütte informierte über Angebote für Schülerinnen und Schüler, die für ihre berufliche Ausbildung besondere Lernförderung brauchen, damit sie erfolgreich sind. Ein Prinzip der Schule: Sobald ein Schüler morgens ohne Entschuldigung nicht zum Unterricht erscheint, wird zuhause nachgefragt. So kann niemand verloren gehen. Besonderer Wert wird auf die Vermittlung der Lesekompetenz gelegt, wo sie noch nicht ausreichend vorhanden ist.„Auf keinen Fall darf bei einer gemeinsamen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit so unterschiedlichen persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen die sonderpädagogische Förderung vernachlässigt werden“, befand Ursula Doppmeier. Wie das gehen kann, will sie sich im Betheler Friedrich-v.-Bodelschwingh-Gymnasium ansehen: sie hat ihren Besuch für Mai versprochen.


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