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02.05.2013

Drei Stolpersteine werden in Bethel verlegt


Stolperstein

2. Mai 2013
Bodelschwingh-Schüler recherchierten Lebensgeschichten
„Stolpersteine“ für ermordete Bethel-Patienten


Erstmals mahnen „Stolpersteine“ in Bielefeld-Bethel an drei im Nationalsozialismus ermordete jüdische Patienten.

In Bethel wird Hermann Federmann, Margot Reuter und Kurt Simon gedacht. Sie wurden 1940 deportiert und ermordet.

Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte des Öffentlich-stiftischen Friedrich-v.-Bodelschwingh-Gymnasiums recherchierten die Lebensdaten der ermordeten Menschen und setzten sich mit ihrer Geschichte auseinander.
Im Beisein des Kölner Künstlers Gunter Deming wurden vor den Häusern Bethanien, Gilgal und Ebenezer in Bethel die Steine in den Gehweg eingelassen. Die Stolpersteinverlegung endete mit einer Andacht, die von den Pastoren Bernward Wolf und Wolfgang Rosemeier gehalten wurde.

Stolpersteine erinnern an Menschen, die nicht in die Ideologie der Nazis passten und daher ermordet wurden: Juden, Homosexuelle und Behinderte. Die 10 x 10 Zentimeter großen Gedenktafeln sind auf Steinen befestigt und werden vor der letzten Wohnstätte der Opfer in das Pflaster des Gehweges eingelassen.


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