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15.07.2019

"Mercy is falling all over me!”

– was das bedeutet, wurde am 02. Juli im Kirchenamt der EKD spürbar, als zwei 9te Klassen des Gymnasiums Bethel für ihren Videofilm ausgezeichnet wurden


Nahmen stellvertretend für ihre Klassen den Preis von Dr. Birgit Sendler-Koschel (links) entgegen: die Schülerinnen Emma Kunze (Zweite von links) und Inga Lienenlyke sowie ihre Lehrerin Jessica Weingart.

HANNOVER / BETHEL. Weltweit hatten sich 15 Gruppen bzw. Klassen aus neun Ländern und vier Kontinenten bei der diesjährigen Mitmachaktion zu Frieden und Unfrieden an evangelischen Schulen beteiligt. Zwei der insgesamt fünf ausgezeichneten Beiträge kamen von Schüler/innen zwei neunter Klassen des Gymnasiums Bethel, die jetzt im Hannoveraner Kirchenamt der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) für ihre kreativen Videos geehrt wurden. 46 von Ihnen besuchten die GPENreformations-Geschäftstelle in Hannover und erfüllten Kapelle, Flure und Sitzungsräume des Kirchenamtes mit Gesang, Gelächter, Gesprächen und Jubel. 

Gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen Jessica Weingart und Silke Pfenningschmidt-Gläsker wurden die 46 Schüler/innen vor der Preisverleihung im EKD von Oberkirchenrätin Dr. Birgit Sendler-Koschel, Leiterin der Bildungsabteilung, begrüßt. Sie hatte mit mehreren Jurymitgliedern die Aufgabe, diese Beiträge zu prämieren, was Sicht der Jury überhaupt nicht einfach war: „Wir haben wirklich sehr intensiv beraten, da alle Beiträge sehr inspirierend waren. Eure Videos haben dabei aber besonders durch inhaltliche Tiefe und eine einzigartige Darstellung der Inhalte überzeugt“.

Als Koordinatorin für internationale Kontakte hatte Silke Pfenningschmidt-Gläsker ihre Kollegin Jessica Weingart und die beiden Klassen auf dieses Projekt aufmerksam gemacht. „Nach kurzer Überlegung haben wir über die Bergpredigt Themen aus dem Alltag erarbeitet, die dann in den beiden Videos umgesetzt wurden“, erklärte dazu die 15-jährige Emma Kunze. Sie hatte eine der Hauptrollen vor der Kamera übernommen, während sich andere Schüler/innen um die Technik, den Schnitt oder auch die Vertonung kümmerten. Für Lehrerin Jessica Weingart war neben den tollen Ergebnissen dann auch besonders beeindruckend, mit wie viel Arbeitsaufwand die Schüler/innen bei der Sache waren: „Von daher freut es mich umso mehr, dass sie jetzt mit diesem tollen Preis ausgezeichnet werden.“

Neben einer entsprechenden Tafel als Anerkennung erhielten die Schüler/innen zum Abschluss der Präsentation fünf neue Tablets, um noch „digitaler“ mit anderen Schulen kommunizieren zu können. „Genauso wichtig wie das Thema Frieden ist uns nämlich auch, dass wir durch unser internationales Netzwerk von über 800 evangelischen Schulen und Hochschulen einen Austausch zwischen allen Kontinenten ermöglichen können“, ermutigte Dr. Birgit Sendler-Koschel die Schüler/innen sich weiter an solchen Projekten zu beteiligen und mit anderen Schulen auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten.

15 Gruppen aus neun Ländern und vier Kontinetnen haben sich an der Mitmachaktion zu Frieden und Unfrieden an evangelischen Schulen weltweit beteiligt und ermöglichen in kreativen, inspirierenden Beiträge Einblicke, was Frieden und Unfrieden im Schulalltag bedeuten.


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