Ein Zeichen für den Frieden und Menschlichkeit

Foto: C. Weische
Anlass der Aktion war das Gefühl, dass weltweit viele belastende Ereignisse geschehen, während der schulische Alltag scheinbar ununterbrochen weiterläuft. Umso wichtiger war es den Beteiligten, bewusst innezuhalten, sich gemeinschaftlich klar für Frieden zu positionieren.Gemeinsam gingen die Teilnehmenden mit selbst gestalteten Plakaten einen Weg des Friedens, bildeten ein großes Peace-Zeichen auf dem Kunstrasenplatz am Quellenhofweg und gedachten in einer Schweigeminute aller Opfer von Krieg, Hass und Gewalt.
Pastor Hans-Peter Melzer (Lehrkraft des FvB BK) betonte dabei: „Heute gehen wir nicht einfach nur eine Strecke. Wir setzen ein Zeichen – mit unseren Schritten, unseren Stimmen und mit dem [gemeinsam gestellten] Peace-Zeichen. Frieden beginnt genau hier: Wenn Menschen einander zuhören, Haltung zeigen und sagen: Hass und Gewalt sollen nicht das letzte Wort haben.“
Auch Pastor Michael Krause (Geschäftsführung Stiftungsbereich Schulen) unterstrich die Bedeutung der gemeinsamen Haltung mit den Worten: „Hinter unserer Versammlung, hinter dem Peace Zeichen steht eine klare Haltung: Wir wollen uns in keinen Krieg treiben lassen – wir marschieren in Richtung Frieden. Das tun wir mit Herz und Verstand.“
Diese Haltung sollte bereits im Schulleben im Fokus stehen, betonten die Schülersprecher des Standortes Kükenshove, Andreas Wiebe und Felix Eckermann. Sie sprachen sich in ihrer Rede für ein schulisches Miteinander aus, das von Akzeptanz geprägt ist und sich klar gegen jede Form von Ausgrenzung positioniert.
Text:
Friederike Kröger-Kaul, Friedrich v. Bodelschwingh Berufskolleg
Fotos:
Christian Weische
